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Wie kann man als ungarischer Staatsbürger ein Schweizer Bankkonto eröffnen?

Ungarische Staatsbürger mit Wohnsitz in der Schweiz können bei mehreren Banken ein Konto eröffnen; mit Wohnsitz in Ungarn müssen sie hingegen mit einer eingeschränkteren und kostspieligeren Auswahl rechnen.

Herausgeber: svajc.com Wissensdatenbank10 Min. LesezeitZuletzt geprüft: 1.8.2026
Redaktionell geprüft
Magyar állampolgár svájci bankszámlát nyit banki tanácsadó segítségével, útlevéllel és lakcímigazolással
A kép egy magyar állampolgár svájci bankszámlanyitását mutatja be banki tanácsadó, útlevél, svájci lakcímigazolás és számlanyitási dokumentumok segítségével. A visszafogott piros-fehér részlet Svájcra utal.
Inhaltsverzeichnis
  1. Unter welchen Voraussetzungen können Sie ein Konto eröffnen, wenn Sie bereits in der Schweiz leben?
  2. Welche Dokumente kann die Bank prüfen?
  3. Wie viel Geld ist auf einem Schweizer Bankkonto geschützt?
  4. Ist eine Schweizer Kontoeröffnung mit einem Wohnsitz in Ungarn möglich?
  5. Kann ein Yuh-Konto mit einem Wohnsitz in Ungarn eröffnet werden?
  6. Mit welchen zusätzlichen Kosten müssen Sie als Person mit ausländischem Wohnsitz rechnen?
  7. Welche sind die besten Schweizer Neobanken, und für wen sind sie verfügbar?
  8. Neon: Für wen ist es verfügbar?
  9. Zak: Für wen ist es verfügbar?
  10. Yuh: Worauf ist zu achten?
  11. Wie steht es um Swissquote?
  12. Wie kann gegenüber Schweizer Banken die rechtmässige Herkunft von Geld nachgewiesen werden?
  13. In welchen Situationen ist eine besonders sorgfältige Dokumentation erforderlich?
  14. Quellen
  15. Verwandte Artikel

Unter welchen Voraussetzungen können Sie ein Konto eröffnen, wenn Sie bereits in der Schweiz leben?

Mit einem Schweizer Wohnsitz bietet die Kontoeröffnung in der Schweiz (Kontoeröffnung in der Schweiz) in der Regel mehr Möglichkeiten als mit Wohnsitz im Ausland. Die Bank muss den Kunden bei der Kontoeröffnung jedoch zweifelsfrei identifizieren und auch die Herkunft der finanziellen Mittel prüfen.

Die Sorgfaltspflichten der Schweizer Banken werden durch den Verhaltenskodex der Banken, die Vereinbarung über die Standesregeln zur Sorgfaltspflicht der Banken (VSB), geregelt. Gemäss VSB muss das Finanzinstitut die Identität des Kunden sowie die Herkunft der auf das Konto eingehenden Gelder überprüfen. Diese Anforderung gilt für ungarische Staatsangehörige ebenso wie für Schweizer Kunden.

Ungarische Staatsangehörige gehören zur Gruppe der EU/EFTA-Staatsangehörigen, doch die Kundenprüfung durch Banken ist nicht allein eine Frage der Staatsangehörigkeit. In der Praxis prüft die Bank vor allem, ob Wohnsitz, Identität und finanzieller Hintergrund des Kunden nach ihren eigenen internen Vorschriften nachgewiesen werden können.

Zum Nachweis eines Schweizer Wohnsitzes kann die Bank eine offizielle Wohnsitzbestätigung verlangen. Bei einigen digitalen Anbietern kann die Anmeldebestätigung (Anmeldung) für einen Schweizer Wohnsitz bereits vor Erhalt der physischen Aufenthaltsbewilligungskarte, also des Ausländerausweis, ausreichen.

Laut einem Vergleich des Handelsblogs Bovita aus dem Jahr 2026 akzeptieren Neon und Yuh in bestimmten Fällen einen EU-Pass und eine Schweizer Anmeldebestätigung anstelle des physischen Ausländerausweis. Dies ist keine direkte Information der Banken; vor der Kontoeröffnung sollte daher beim jeweiligen Anbieter bestätigt werden, ob Ihre Dokumente akzeptiert werden.

Welche Dokumente kann die Bank prüfen?

Die Dokumentenliste der Bank unterscheidet sich je nach Institut, doch aufgrund der Identifizierung gemäss VSB können folgende Dokumentengruppen relevant sein:

Dokumentengruppe

Wozu dient es?

Was muss geprüft werden?

Gültiger ungarischer Reisepass oder Personalausweis

Kann zur Identitätsprüfung des Kunden dienen.

Welche Dokumente die ausgewählte Bank genau akzeptiert.

Nachweis einer Schweizer Wohnadresse

Kann als Nachweis des Schweizer Wohnsitzes und des Wohnsitzstatus des Kunden dienen.

Ob die Anmeldung-Bestätigung akzeptiert wird oder ein physischer Ausländerausweis erforderlich ist.

Aufenthaltsbewilligung (Ausländerausweis)

Kann den Schweizer Aufenthaltsstatus und die Identität belegen.

Ob die physische Karte bereits bei der Kontoeröffnung erforderlich ist.

Dokument zum Nachweis von Einkommen oder Vermögen

Kann zum Nachweis der rechtmässigen Herkunft der Geldmittel (source of funds) dienen.

Bei welchem Betrag, welche Dokumente und für welchen Zeitraum verlangt die Bank?

Die Tabelle ist keine Liste von Bankdokumenten, sondern fasst die praktischen Folgen der Identifikation und Prüfung der Herkunft der Gelder gemäss VSB zusammen. Eine Bank kann zusätzliche Unterlagen verlangen oder ein Dokument ablehnen, das von einer anderen Institution akzeptiert wird.

Wie viel Geld ist auf einem Schweizer Bankkonto geschützt?

Für Schweizer Bankeinlagen gilt der Schutz des Einlagensicherungssystems Esisuisse bis zu einem Betrag von maximal 100 000 CHF pro Kunde und Bank. Diese Grenze bezieht sich nicht auf einzelne Konten, sondern auf den Gesamtwert der Einlagen eines Kunden bei einer Bank.

Dies ist besonders relevant, wenn Sie vor oder nach dem Umzug einen grösseren Betrag auf einem Schweizer Konto anlegen möchten. Über die Anlage eines Betrags von mehr als 100 000 CHF sollte nicht allein anhand der Einlagensicherungsgrenze entschieden werden; die konkrete Banklösung und die Vermögensaufteilung müssen gesondert geprüft werden.

Ist eine Schweizer Kontoeröffnung mit einem Wohnsitz in Ungarn möglich?

Die Eröffnung eines Schweizer Bankkontos mit einem Wohnsitz in Ungarn ist nicht in jedem Fall ausgeschlossen, doch die Möglichkeiten sind eingeschränkter, die Bedingungen unterscheiden sich je nach Bank und es können höhere Kosten anfallen. Insbesondere bei Personen ohne Schweizer Wohnsitz können traditionelle Schweizer Banken ein persönliches Erscheinen verlangen.

Die bankinterne Bezeichnung für Kunden mit ausländischem Wohnsitz kann Kunden mit Domizil im Ausland oder Nicht-Residenten lauten. Zu dieser Kategorie kann auch ein ungarischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Ungarn gehören, selbst wenn er beabsichtigt, in der Schweiz zu arbeiten oder regelmässig dorthin reist.

Laut der Vergleichsplattform Moneyland verlangen die meisten traditionellen Schweizer Banken eine persönliche Kontoeröffnung, insbesondere wenn der Kunde keinen Schweizer Wohnsitz hat. Moneyland ist keine Bankinformationsstelle, sondern eine unabhängige kommerzielle Vergleichsplattform; die Aussage dient daher als Orientierung und stellt keine verbindliche Regelung einer bestimmten Bank dar.

Ein Wohnsitz in Ungarn kann nicht allein durch eine Schweizer Korrespondenzadresse ersetzt werden. Gegenüber der Bank müssen die tatsächliche Steueransässigkeit, der Wohnsitz und die Kontaktdaten wahrheitsgemäss angegeben werden. Falsche oder unvollständige Angaben können zur Ablehnung der Kontoeröffnung, zu späteren Dokumentenanforderungen oder zur Beendigung der Kundenbeziehung führen; die genauen Folgen bei der jeweiligen Bank ergeben sich aus deren Vertragsbedingungen.

Kann ein Yuh-Konto mit einem Wohnsitz in Ungarn eröffnet werden?

Nein. Gemäss der offiziellen Liste der berechtigten Länder von Yuh kann ein Yuh-Konto mit einem Wohnsitz in Ungarn nicht direkt eröffnet werden.

Bei Yuh ist die Berechtigung aufgrund des Wohnsitzes nicht mit der ungarischen Staatsbürgerschaft gleichzusetzen. Ein in der Schweiz lebender ungarischer Staatsbürger kann berechtigt sein, wenn er die aktuellen Anforderungen von Yuh an Wohnsitz und Dokumente erfüllt, während ein in Ungarn lebender ungarischer Staatsbürger aufgrund seines Wohnsitzes kein Konto eröffnen kann.

Gemäss der offiziellen FAQ-Seite von Yuh ist für die Kontoeröffnung ein amtlicher Wohnsitznachweis erforderlich. Eine Versorgungsrechnung reicht nicht als Wohnsitznachweis aus. Die erste Einzahlung muss mindestens 500 CHF oder 500 EUR betragen.

Diese 500 CHF oder 500 EUR sind kein allgemeiner Mindestbetrag bei Schweizer Banken, sondern die derzeitige eigene Bedingung von Yuh für die Kontoeröffnung. Bei anderen Banken oder digitalen Anbietern können andere Beträge, Dokumente oder Verfahren gelten.

Mit welchen zusätzlichen Kosten müssen Sie als Person mit ausländischem Wohnsitz rechnen?

Für Kunden ohne Schweizer Wohnsitz kann die Bank zusätzlich zur regulären Kontogebühr einen separaten Zuschlag berechnen. Dieser Zuschlag aufgrund des ausländischen Wohnsitzes (Zusatzgebühr für Domizil im Ausland, Auslandsgebühr) kann je nach Bank erheblich variieren.

Gemäss den offiziellen Informationen von PostFinance beträgt die Grundgebühr des Smart-Pakets 5 CHF pro Monat. Bei einer ausländischen Wohnadresse kommt zusätzlich ein monatlicher Zuschlag von 25 CHF pro Konto hinzu, sodass die gesamten monatlichen Kosten 30 CHF betragen.

Dies entspricht 360 CHF pro Jahr, sofern die Gebühr während des gesamten Jahres unverändert bleibt. Die Berechnung basiert ausschliesslich auf der monatlichen Kontoführungsgebühr von 30 CHF und enthält keine weiteren Bankkosten.

Bank oder Banktyp

Bekannte Bedingung im Zusammenhang mit einer ausländischen Wohnadresse

Art der Quelle

PostFinance Smart

Grundgebühr 5 CHF/Monat + Zuschlag von 25 CHF/Monat bei ausländischer Wohnadresse, insgesamt 30 CHF/Monat pro Konto.

Direkte Bankinformation

UBS

Kann in bestimmten Fällen ein Mindestguthaben von 10 000 CHF verlangen.

Kommerzieller Blog, bei der Bank zu überprüfen

BCGE

Bei einer ausländischen Wohnadresse kann ein Zuschlag von 30–60 CHF/Monat anfallen.

Kommerzieller Blog, bei der Bank zu überprüfen

ZKB

Bei einer ausländischen Wohnadresse kann ein Zuschlag von 30–60 CHF/Monat anfallen.

Kommerzieller Blog, bei der Bank zu überprüfen

Das Mindestguthaben von 10 000 CHF bei UBS wird im kommerziellen Blog von Heyneó erwähnt. Auf den monatlichen Zuschlag von 30–60 CHF bei BCGE und der Zürcher Kantonalbank (ZKB) verweist der kommerzielle Blog Flytorelocation. Dabei handelt es sich nicht um direkte Preis- und Konditionenverzeichnisse der Banken; daher sollten Beträge und Anspruchsvoraussetzungen vor der Kontoeröffnung anhand einer direkten Bankquelle überprüft werden.

Aus den obigen Beispielen lässt sich eine praktische Schlussfolgerung sicher ziehen: Die monatliche Gebühr für ein Nichtresidentenkonto ist oft nicht direkt mit der Gebühr eines Basispakets vergleichbar, das mit einer Schweizer Wohnadresse verfügbar ist. Eine ausländische Wohnadresse kann für sich allein eine separate Preiskategorie begründen.

Das Thema der CRS/AEOI-Meldepflichten kann auch bei internationalen Finanzkundenbeziehungen relevant werden. Dieser Artikel behauptet nicht, dass CRS/AEOI die Ursache eines konkreten Bankzuschlags ist, da die angegebenen Quellen hierfür keine überprüften, institutsbezogenen Nachweise enthalten.

Welche sind die besten Schweizer Neobanken, und für wen sind sie verfügbar?

Es gibt nicht die eine „beste“ Schweizer Neobank für alle ungarischen Staatsangehörigen. Welcher Anbieter geeignet ist, hängt davon ab, ob Sie über einen Schweizer Wohnsitz verfügen, welche Steueransässigkeit Sie nachweisen und ob der jeweilige Anbieter Ihren Wohnort und Ihre Dokumente akzeptiert.

Eine „Neobank“ oder digitale Finanz-App bedeutet nicht automatisch, dass sie auch mit einem Wohnsitz in Ungarn verfügbar ist. Die Wohnsitzberechtigung kann bei der Kontoeröffnung eines der ersten Auswahlkriterien sein.

Neon: Für wen ist es verfügbar?

Neon ist eine digitale Lösung mit dem Bankhintergrund der Hypothekarbank Lenzburg. Laut dem kommerziellen Blog Heyneo bietet Neon eine kostenlose Kontoführung an, setzt jedoch einen Schweizer Wohnsitz und eine Schweizer Steueransässigkeit voraus.

Das bedeutet, dass Neon mit einem Wohnsitz in Ungarn nicht automatisch als verfügbare Alternative gilt. Die eigenen aktuellen Voraussetzungen von Neon für die Kontoeröffnung sollten vor der Antragstellung geprüft werden, insbesondere wenn die Anmeldung des Schweizer Wohnsitzes noch läuft.

Zak: Für wen ist es verfügbar?

Zak ist das digitale Angebot der Bank Cler. Laut dem kommerziellen Blog Heyneo ist die Kontoführung bei Zak kostenlos, das Angebot steht jedoch ausschliesslich Kunden mit Schweizer Wohnsitz und Schweizer Steueransässigkeit zur Verfügung.

Bei Zak stellt die ungarische Staatsangehörigkeit allein somit weder einen Vor- noch einen Nachteil dar. Entscheidend sind ein Schweizer Wohnsitz und der Nachweis der Schweizer Steueransässigkeit.

Yuh: Worauf ist zu achten?

Laut den offiziellen FAQ kann bei Yuh kein Konto mit einem Wohnsitz in Ungarn eröffnet werden. Yuh verlangt einen offiziellen Wohnsitznachweis, akzeptiert keine Versorgungsrechnung und schreibt eine Ersteinzahlung von mindestens 500 CHF oder 500 EUR vor.

Yuh kann daher für in der Schweiz wohnhafte Ungarn eine prüfenswerte Option sein, bietet Lesern mit Wohnsitz in Ungarn jedoch keine direkte Lösung zur Kontoeröffnung. Die Preise und Dienstleistungen von Yuh sollten separat im eigenen offiziellen Preisverzeichnis geprüft werden.

Wie steht es um Swissquote?

Der Name Swissquote fällt häufig im Zusammenhang mit Schweizer digitalen Finanzdienstleistungen. Das für diesen Artikel verfügbare, überprüfte Quellenmaterial enthält jedoch keine aussagekräftigen Nachweise zu den Bedingungen für Kontoeröffnungen mit Wohnsitz in Ungarn, zu Gebühren oder zu den zugelassenen Ländern bei Swissquote.

Daher kann Swissquote auf Grundlage dieses Artikels nicht zu den mit einem Wohnsitz in Ungarn verfügbaren Konten gezählt und nicht als Alternative zu Neon, Zak oder Yuh empfohlen werden. Die direkten, aktuellen Bedingungen des Anbieters müssen separat geprüft werden.

Wie kann gegenüber Schweizer Banken die rechtmässige Herkunft von Geld nachgewiesen werden?

Die Schweizer Bank muss gemäss VSB die Herkunft der Gelder glaubhaft überprüfen. Der Nachweis der Geldherkunft (source of funds) kann nicht nur bei hohen Vermögensbeträgen relevant sein: Die Bank kann aufgrund ihrer eigenen Risikobeurteilung zusätzliche Dokumente verlangen.

Die Herkunft der Gelder sollte mit Unterlagen belegt werden, die den auf dem Konto eingehenden Betrag mit seiner rechtmässigen Entstehung verknüpfen. Welche Dokumente konkret akzeptiert werden, bestimmt jedoch die jeweilige Bank in ihren eigenen Richtlinien.

In welchen Situationen ist eine besonders sorgfältige Dokumentation erforderlich?

In den folgenden Situationen empfiehlt es sich, die Unterlagen zu den Geldbewegungen im Voraus zusammenzustellen:

  1. Überweisung von Ersparnissen aus einem Arbeitsverhältnis in Ungarn in die Schweiz: Die Bank kann einen Nachweis über den Zusammenhang zwischen den Ersparnissen und dem Einkommen verlangen.

  2. Eingang eines Schweizer Arbeitslohns auf einem neuen Konto: Unterlagen zum Arbeitsverhältnis können dazu beitragen, die Herkunft der regelmässigen Gutschriften zu belegen.

  3. Einzahlung eines Betrags aus einem Immobilienverkauf: Unterlagen zum Kaufvertrag und zum Geldeingang können relevant sein.

  4. Entgegennahme einer Erbschaft oder Schenkung: Es können Unterlagen erforderlich sein, die den ursprünglichen Rechtsgrund und den Weg des Geldes dokumentieren.

  5. Höhere Überweisung von einem anderen ungarischen oder ausländischen Bankkonto: Es kann sowohl die Herkunft der Überweisung als auch die Entstehung des Betrags auf dem bisherigen Konto geprüft werden.

Die obigen Beispiele stellen keine automatische Liste der erforderlichen Unterlagen dar. Die VSB verlangt, dass die Bank die Identität und die Herkunft der Gelder glaubhaft feststellt; welche Unterlagen dafür im Einzelnen erforderlich sind, kann die jeweilige Bank entscheiden.

Aus ungarischer Sicht ist es besonders sinnvoll, die erste Überweisung auf ein Schweizer Konto so vorzubereiten, dass die Herkunft des Betrags aus Ungarn nachvollziehbar ist. Ungarische Kontoauszüge sowie Nachweise über Arbeitseinkommen oder andere Rechtsgründe können die Beantwortung von Fragen der Bank erleichtern, eine Anerkennung durch die Bank kann jedoch nicht im Voraus garantiert werden.

Quellen

  • moneyland.ch — https://www.moneyland.ch/de/bankkonto-auslaender-schweiz

  • yuh.com — https://www.yuh.com/en/help/faq/

  • yuh.com — https://www.yuh.com/en/pricing/

  • postfinance.ch — https://www.postfinance.ch/en/private/paying-saving/accounts/personal-account-chf.html

  • moneyland.ch — https://www.moneyland.ch/en/swiss-bank-fees-abroad

  • heyneo.ch — https://heyneo.ch/en/news/non-resident-swiss-bank-account/

  • bovita.ch — https://bovita.ch/en/blog/finance/open-bank-account-switzerland-2026-neobank-comparison

  • flytorelocation.com — https://flytorelocation.com/ch/switzerland-bank-account-moving-abroad-2026/

  • welc.ch — https://welc.ch/en/finances-banking/opening-a-bank-account-in-switzerland/

  • jobbatical.com — https://www.jobbatical.com/services/switzerland-bank-account-opening

  • premiumswitzerland.com — https://premiumswitzerland.com/de/blog/Wie-er%C3%B6ffne-ich-ein-Schweizer-Bankkonto

  • goldblum.ch — https://goldblum.ch/knowledgebase/swiss-bank-account/

  • wise.com — https://wise.com/hu/blog/svajci-bankszamlanyitas

  • ibani.com — https://www.ibani.com/en/guides/yuh-alternatives-cross-border-workers

  • apple.com — https://apps.apple.com/am/app/neon-the-swiss-finance-app/id1387883068

  • thepoorswiss.com — https://thepoorswiss.com/yuh-review/

  • reddit.com — https://www.reddit.com/r/askswitzerland/comments/1goozbc/bank_account_no_resident/

  • reddit.com — https://www.reddit.com/r/askswitzerland/comments/1j0xu2v/opening_a_swiss_bank_account_as_a_foreigner/

  • wise.com — https://wise.com/en-fr/blog/swiss-bank-account-cross-border-workers

Verwandte Artikel

Kurz gesagt

Als ungarischer Staatsbürger kann man ein Schweizer Bankkonto eröffnen. Ausschlaggebend sind jedoch in der Regel nicht die Staatsbürgerschaft, sondern der nachweisbare Wohnsitz, die Identität und die Herkunft der Gelder. Mit Schweizer Wohnsitz stehen mehr Möglichkeiten offen, während bei Wohnsitz in Ungarn mit einer eingeschränkteren Auswahl, persönlichem Erscheinen und höheren Gebühren zu rechnen ist.

Wichtige Punkte

  • Bereiten Sie Nachweise zu Ihrer Identität, Ihrem Schweizer Wohnsitz sowie Unterlagen zur Herkunft Ihrer Gelder im Voraus vor.
  • Klären Sie bei der jeweiligen Bank ab, ob die Anmeldung ausreicht oder ob bereits der physische Ausländerausweis erforderlich ist.
  • Prüfen Sie bei Wohnsitz in Ungarn die Bedingungen und Zusatzgebühren für nicht ansässige Kunden gesondert.
  • Bei Yuh ist mit Wohnsitz in Ungarn keine direkte Kontoeröffnung möglich; erforderlich sind ein offizieller Wohnsitznachweis sowie eine Ersteinzahlung von mindestens 500 CHF oder 500 EUR.
  • Vergleichen Sie die gesamten monatlichen Kosten, da für einen ausländischen Wohnsitz eine separate Zusatzgebühr anfallen kann.
  • Berücksichtigen Sie vor einer Einzahlung von mehr als 100 000 CHF, dass der Schutz von Esisuisse pro Kunde und Bank insgesamt auf höchstens 100 000 CHF begrenzt ist.

Häufige Fragen

Kann man als ungarischer Staatsbürger ein Schweizer Bankkonto eröffnen?

Ja, auch als ungarischer Staatsbürger kann man ein Schweizer Bankkonto eröffnen. Die Bank prüft jedoch in erster Linie den nachweisbaren Wohnsitz, die Identität und die Herkunft der Gelder. Die Staatsbürgerschaft allein garantiert daher keine Kontoeröffnung.

Welche Dokumente können für die Eröffnung eines Schweizer Bankkontos erforderlich sein?

In der Regel können ein gültiger ungarischer Reisepass oder Identitätsausweis, ein Schweizer Wohnsitznachweis, gegebenenfalls ein Ausländerausweis sowie Unterlagen zum Nachweis der rechtmässigen Herkunft von Einkommen oder Vermögen erforderlich sein. Die genaue Dokumentenliste unterscheidet sich je nach Bank, und es können weitere Unterlagen verlangt werden.

Kann die Anmeldung für die Eröffnung eines Schweizer Bankkontos ausreichen?

Bei einigen digitalen Anbietern kann die Anmeldung des Schweizer Wohnsitzes ausreichen, bevor der physische Ausländerausweis eingetroffen ist. Dies ist keine allgemeine Regel. Daher sollte vor der Kontoeröffnung beim jeweiligen Anbieter bestätigt werden, ob die Dokumente akzeptiert werden.

Kann man mit Wohnsitz in Ungarn ein Schweizer Bankkonto eröffnen?

Das ist nicht ausgeschlossen, aber die Möglichkeiten sind eingeschränkter, die Bedingungen unterscheiden sich je nach Bank, und es können höhere Kosten entstehen. Insbesondere traditionelle Banken können von Personen ohne Schweizer Wohnsitz ein persönliches Erscheinen verlangen. Der tatsächliche Wohnsitz und die steuerliche Ansässigkeit müssen dabei wahrheitsgemäss angegeben werden.

Kann man mit Wohnsitz in Ungarn ein Yuh-Konto eröffnen?

Nein. Gemäss der offiziellen Liste der berechtigten Länder von Yuh kann mit Wohnsitz in Ungarn kein Yuh-Konto direkt eröffnet werden. Bei Wohnsitz in der Schweiz ist ein offizieller Wohnsitznachweis erforderlich; eine Versorgungsrechnung reicht nicht aus. Die Ersteinzahlung muss zudem mindestens 500 CHF oder 500 EUR betragen.

Wie viel kann ein Schweizer Bankkonto mit ausländischem Wohnsitz kosten?

Die Bank kann Kunden mit ausländischem Wohnsitz eine separate Zusatzgebühr berechnen. Gemäss dem im Artikel genannten Beispiel von PostFinance Smart fällt zur monatlichen Grundgebühr von 5 CHF eine Zusatzgebühr von 25 CHF für einen ausländischen Wohnsitz an. Die gesamte monatliche Gebühr beträgt somit 30 CHF beziehungsweise bei unveränderten Gebühren 360 CHF pro Jahr.

Wie viel Geld schützt die Schweizer Einlagensicherung?

Das Einlagensicherungssystem Esisuisse schützt Einlagen bis zu 100 000 CHF pro Kunde und Bank. Die Limite gilt nicht pro Konto, sondern für den Gesamtwert aller Einlagen, die bei derselben Bank demselben Kunden zugeordnet sind.

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