Zum Inhalt springen
svajc.com

Wird der internationale Geldversand bei Schweizer Banken einfacher?

A PayInit és a Visa kezdeményezése a svájci banki ügyfelek nemzetközi, magánszemélyek közötti pénzküldését egyszerűsítené. A tervek szerint az utalás a meglévő mobilbanki alkalmazásból, külön alkalmazás telepítése nélkül, akár telefonszám vagy e-mail-cím alapján indítható lenne. A szolgáltatás pontos indulási időpontja, díja, országlistája és magyarországi elérhetősége azonban még nem megerősített.

Autor: Redaktion5 Min. Lesezeit
Von der svajc.com-Redaktion geprüft
Ügyfél nemzetközi pénzküldést indít okostelefonon egy modern svájci bankban
A kép egy svájci bank ügyfelét ábrázolja, amint okostelefonon nemzetközi pénzátutalást kezdeményez. A jelenet a határon átnyúló utalások egyszerűsödését és digitalizációját szemlélteti.

Was ist die Initiative von Visa und PayInit?

Ziel ist eine gemeinsame Infrastruktur, die Kundinnen und Kunden Schweizer Banken internationale Geldüberweisungen erleichtert.

Im Mittelpunkt von PayInit steht, grenzüberschreitende Privatüberweisungen schneller, günstiger und einfacher zu machen. Der Beschreibung zufolge reagiert die Initiative auf drei konkrete Probleme:

  • Langsamkeit: internationale Überweisungen dauern häufig mehrere Tage.

  • Hohe Kosten: Gebühren und Wechselkursmargen belasten Überweisungen kleinerer Beträge.

  • Komplexe Dateneingabe: Für eine herkömmliche Überweisung müssen zahlreiche Bankangaben korrekt eingegeben werden.

Das System stützt sich auf das Visa-Zahlungsnetzwerk. Im Hintergrund stehen Lösungen wie Visa Direct und Visa+, die kartenbasierte Direktüberweisungen zwischen verschiedenen Orten weltweit ermöglichen.

An der Initiative sind mehrere Akteure beteiligt. Zu den namentlich genannten Unternehmen gehören PayInit AG, Viseca Payment Services SA und Cornèr Bank Ltd., sowie Opentech und dessen Lösung OpenPay Send.

Was ist das Ziel von PayInit beim globalen, kartenbasierten P2P-Geldtransfer?

PayInit hat sich zum Ziel gesetzt, internationale Überweisungen zwischen Privatpersonen (P2P, „Peer-to-Peer“) auf Basis bestehender Bankkanäle zu erleichtern.

In der Praxis bedeutet dies, dass Kundinnen und Kunden keine separate neue Anwendung herunterladen müssen, sondern internationale Überweisungen aus der bereits vertrauten Bankumgebung heraus veranlassen können. Der Schwerpunkt liegt auf der den Nutzenden vertrauten Benutzeroberfläche.

Dieser Ansatz kann besonders für Personen attraktiv sein, die regelmässig kleinere Beträge ins Ausland senden – beispielsweise an Familienangehörige oder Bekannte – und bisher mit langsamen, teuren oder umständlichen Abläufen konfrontiert waren.

Welche Visa- und Mastercard-Lösungen sind mit der Plattform verbunden?

Das System baut auf der Geldtransfer-Infrastruktur der grossen internationalen Kartennetzwerke auf, die inzwischen über klassische Kartenzahlungen hinausgeht.

Von Visa sind Visa Direct und Visa+ zu nennen: Diese Dienste ermöglichen es, Geld direkt auf das Konto oder die Karte einer anderen Person zu überweisen. Auf Seiten von Mastercard stehen Mastercard Move, Mastercard Credential Services und allgemein die Geldtransferlösungen von Mastercard mit ähnlichen Bestrebungen in Verbindung.

Diese Netzwerke ermöglichen es technisch, Geld schnell und einfacher als mit einer herkömmlichen Banküberweisung an die empfangende Person zu übermitteln.

Wie können Kundinnen und Kunden Geld aus ihrer bestehenden Mobile-Banking-Anwendung senden?

Das Konzept sieht vor, dass die Überweisung aus der mobilen Anwendung der Bank heraus veranlasst werden kann, ohne einen separaten Dienst installieren zu müssen.

Dies ist ein wichtiger Unterschied zu herkömmlichen Geldtransferdiensten, bei denen sich Kundinnen und Kunden häufig auf einer separaten Plattform registrieren und ihre Daten an einen Drittanbieter übermitteln müssen.

Wenn die Funktion in die vertraute Mobile-Banking-Oberfläche integriert wird, kann dies die Fehleranfälligkeit und das Gefühl eines ungewohnten Ablaufs verringern, da die Kundinnen und Kunden in der ihnen bereits vertrauten Bankumgebung bleiben.

Warum können eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse für den Geldtransfer ausreichen?

Ein zentrales Element des Systems ist das sogenannte Alias-Verzeichnis, das anstelle langer Bankkennungen eine einfachere Kennung verwendet.

Der Kern besteht darin, dass der Absender nicht die vollständige Kontonummer oder sämtliche Bankdaten des Empfängers angeben muss. Eine einfachere Kennung – zum Beispiel eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse – kann ausreichen; das Hintergrundsystem ordnet ihr das entsprechende Konto zu.

Damit wird gezielt das Problem der „komplizierten Dateneingabe“ angegangen: Weniger manuell eingegebene Daten bedeuten weniger Tippfehler und weniger Unterbrechungen.

Wie könnte PayInit das inländische TWINT-Angebot ergänzen?

PayInit soll TWINT nicht ersetzen, sondern in internationaler Hinsicht ergänzen.

TWINT ist in der Schweiz ein etabliertes Zahlungsmittel für Zahlungen zwischen Privatpersonen im Inland: schnell und weit verbreitet, aber in erster Linie für Überweisungen innerhalb der Schweiz optimiert. PayInit würde dort ansetzen, wo die Reichweite von TWINT endet – bei grenzüberschreitenden Überweisungen.

Theoretisch könnten beide Lösungen somit zusammenwirken: Bei inländischen Zahlungen bleibt die vertraute Lösung bestehen, während für internationale Überweisungen ein darauf zugeschnittener, einfacherer Weg zur Verfügung stehen könnte.

Was könnte das für in der Schweiz lebende Ungarn bedeuten?

Für in der Schweiz lebende Ungarn könnte die wichtigste Aussicht in einer Vereinfachung von Überweisungen nach Ungarn (oder in andere Länder) liegen.

Viele überweisen regelmäßig Geld nach Hause – an Eltern, Kinder oder andere Angehörige oder zur Deckung von Ausgaben auf einem ungarischen Konto. Bei diesen Überweisungen sind gerade die drei Aspekte, auf die derzeit abgezielt wird, häufig besonders problematisch: die Dauer der Transaktion, die Kosten und die umständliche Dateneingabe.

Wenn sich eine internationale Überweisung über die eigene Schweizer Banking-App mit einer einfachen Kennung auslösen lässt, könnte dies die Belastung durch regelmäßige Überweisungen nach Hause spürbar verringern.

Wichtig ist jedoch, realistisch zu bleiben: Welche Länder und Banken von einem Dienst genau abgedeckt werden, kann bis zur Veröffentlichung der Einzelheiten nicht als sicher gelten. Auch die Verfügbarkeit in Ungarn ist nicht automatisch garantiert, nur weil eine Schweizer Lösung gestartet wird.

Wann und in welcher Form könnte der Dienst verfügbar sein?

Der genaue Startzeitpunkt und die konkrete Form des Dienstes waren Anfang 2026 öffentlich noch nicht bekannt.

Die derzeitigen Informationen beziehen sich auf den Aufbau einer gemeinsamen Infrastruktur, nicht auf ein bereits nutzbares, für Kundinnen und Kunden verfügbares Produkt. Daher sind die konkreten Gebühren, die Liste der unterstützten Länder, die Limiten und der Kreis der teilnehmenden Banken vorerst nicht bestätigt.

Wer Überweisungen nach Hause plant, sollte die offiziellen Informationen der eigenen Bank verfolgen, da die Verfügbarkeit des Dienstes von Bank zu Bank unterschiedlich sein kann – ebenso wie seine Bedingungen.

Worauf sollten Sie bei internationalen Geldüberweisungen achten?

Bei jeder internationalen Überweisung sollten drei Faktoren gemeinsam betrachtet werden: die Gesamtkosten, der Wechselkurs und die Überweisungsdauer.

  • Gesamtkosten: Nicht nur die ausgewiesene Gebühr ist entscheidend, sondern auch der Wechselkursaufschlag (die Differenz zwischen dem Wechselkurs der Bank und dem marktüblichen Mittelkurs). Zwischen zwei „kostenlosen“ Überweisungen kann aufgrund des Wechselkurses ein erheblicher Unterschied bestehen.

  • Wechselkurs: Bei der Umrechnung von CHF in HUF ist der angewandte Wechselkurs häufig ein grösserer Kostenfaktor als die Gebühr selbst.

  • Eingangszeit: Eine herkömmliche Überweisung kann mehrere Werktage in Anspruch nehmen; kartenbasierte Lösungen können dies beschleunigen.

  • Datenkorrektheit: Bei einer falschen Kontonummer oder unvollständigen Angaben kann die Überweisung zurückgewiesen werden oder stecken bleiben – vereinfachte Identifikatoren tragen gerade dazu bei, dies zu vermeiden.

  • Bankseite des Empfängers: Wie schnell das Geld eingeht, hängt auch von der Verarbeitung durch die Empfängerbank ab.

In der Praxis empfiehlt es sich, die verfügbaren Kanäle zunächst anhand einiger Testüberweisungen kleinerer Beträge zu vergleichen, bevor ein grösserer Betrag gesendet wird.

Quellen

Kurz gesagt

Die gemeinsame Infrastruktur von Visa und PayInit könnte internationale Privatüberweisungen von Schweizer Banken einfacher, schneller und günstiger machen. Der Dienst könnte über bestehende Mobile-Banking-Apps und möglicherweise mithilfe einer Telefonnummer oder E-Mail-Adresse funktionieren. Der genaue Starttermin, die Gebühren, die unterstützten Länder und die teilnehmenden Banken sind jedoch noch nicht bekannt.

Wichtige Punkte

  • Beachten Sie die offiziellen Informationen Ihrer Schweizer Bank, da Verfügbarkeit und Bedingungen je nach Bank unterschiedlich sein können.
  • Gehen Sie nicht automatisch davon aus, dass der Dienst in Ungarn nutzbar sein wird: Die Liste der unterstützten Länder und Banken ist noch nicht bekannt.
  • Vergleichen Sie bei internationalen Überweisungen stets die Gesamtkosten, den Wechselkurs und die Überweisungsdauer.
  • Prüfen Sie zusätzlich zu den ausgewiesenen Gebühren auch den Wechselkursaufschlag, insbesondere bei der Umrechnung von CHF in HUF.
  • Vergleichen Sie vor dem Versand größerer Beträge die verfügbaren Geldtransfermöglichkeiten anhand einiger kleiner Testüberweisungen.
  • Prüfen Sie auch die Bank des Empfängers, da die Bearbeitungsdauer von der Empfängerbank abhängen kann.

Häufige Fragen

Was ist das Ziel der Initiative von Visa und PayInit?

Die Initiative soll eine gemeinsame Infrastruktur für den internationalen Geldversand durch Kundinnen und Kunden Schweizer Banken schaffen. Ziel ist es, Überweisungen zwischen Privatpersonen schneller, günstiger und einfacher zu machen.

Wie könnte eine internationale Überweisung mit PayInit funktionieren?

Den Plänen zufolge könnte die Überweisung direkt über die Mobile-Banking-App der eigenen Bank veranlasst werden, ohne eine separate Geldtransfer-App installieren zu müssen. Das System könnte auf der Geldtransferinfrastruktur von Visa aufbauen, darunter Visa Direct und Visa+.

Könnten eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse für den Geldversand ausreichen?

Dem Konzept zufolge ja: Ein Alias-Verzeichnis könnte die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse dem entsprechenden Bankkonto zuordnen. Dadurch müsste möglicherweise keine lange Kontonummer mit sämtlichen Bankdaten manuell eingegeben werden, was das Risiko von Tippfehlern verringern könnte.

Wird PayInit TWINT ersetzen?

Nein. Laut Artikel soll PayInit TWINT nicht ersetzen, sondern international ergänzen. TWINT wird vor allem für inländische Zahlungen zwischen Privatpersonen in der Schweiz genutzt, während PayInit auf grenzüberschreitende Geldtransfers abzielen würde.

Was könnte die Initiative für in der Schweiz lebende Ungarn bedeuten?

Regelmäßige Überweisungen nach Ungarn oder in andere Länder könnten einfacher werden, sofern die Funktion bei den betreffenden Schweizer Banken verfügbar wird. Die Nutzung in Ungarn ist jedoch nicht garantiert, da die unterstützten Länder und teilnehmenden Banken noch nicht bekannt sind.

Wann könnte der PayInit-Dienst verfügbar werden?

Auf Grundlage des Artikels sind der genaue Starttermin und die endgültige Form des Dienstes öffentlich noch nicht bekannt. Bisher gibt es Informationen über den Aufbau einer gemeinsamen Infrastruktur, nicht über ein bereits nutzbares Kundenprodukt.

Welche Kosten sollten bei internationalen Überweisungen berücksichtigt werden?

Neben der ausgewiesenen Transaktionsgebühr sollte auch der Wechselkursaufschlag berücksichtigt werden. Wichtig sind außerdem die Überweisungsdauer, die Genauigkeit der Empfängerdaten und die Bearbeitungspraxis der Empfängerbank.

Artikel teilen

XFacebook