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Stammkapital und Geschäftskonto in der Schweiz: Start für ungarische Unternehmen

Bei einer Schweizer Gründung sollten zuerst Rechtsform und Eintragungsweg geklärt werden. Danach bestätigt die gewählte Bank oder der gewählte Anbieter schriftlich die konkreten Anforderungen für Kapitalzahlung und Kundenprüfung. Für eine GmbH nennt das offizielle KMU-Portal mindestens CHF 20 000 vollständig einbezahltes Stammkapital; für eine AG nennt EasyGov mindestens CHF 100 000 Aktienkapital, davon mindestens CHF 50 000 einbezahlt. Produkt, Unterlagen und Annahme sind nicht einheitlich.

Herausgeber: svajc.com Wissensdatenbank2 Min. LesezeitZuletzt geprüft: 22.8.2026
Redaktionell geprüft

Welche Reihenfolge ist sinnvoll?

Beginnen Sie nicht mit dem Bankkonto. Halten Sie zuerst Rechtsform, Vertretungsberechtigung, wirtschaftlich Berechtigte und den schweizerischen Eintragungsschritt fest, für den ein Kapitalnachweis benötigt wird. EasyGov und das KMU-Portal geben den Rahmen; Details der Gründung und Beurkundung unterscheiden sich je nach Fall.

Stammkapital: offizielle Ausgangspunkte

Laut KMU-Portal braucht eine GmbH mindestens CHF 20 000 vollständig einbezahltes Stammkapital. Für eine AG nennt EasyGov mindestens CHF 100 000 Aktienkapital, davon mindestens CHF 50 000 einbezahlt. Das sind Grundlagen der Rechtsform, keine vollständigen Kostenbudgets und keine Zusage eines einheitlichen Bankprozesses.

  • Rechtsform und Vertretungsmodell dokumentieren.

  • Offizielle Kapitalanforderung prüfen; Gesamtbudget separat planen.

  • Ablauf für Kapitalzahlungskonto und Geschäftskonto schriftlich anfragen.

  • Echte Unterlagen zu Gesellschaft, Vertretung, Eigentum und Steueransässigkeit vorbereiten.

  • Externe Zusagen erst nach schriftlicher Bankbestätigung machen.

Kapitalzahlungskonto und Geschäftskonto

PostFinance beschreibt ein separates Kapitalzahlungskonto für die Einzahlung von Gesellschaftskapital und ein separates CHF-Geschäftskonto für den laufenden Zahlungsverkehr. Daraus folgt weder eine allgemeine Annahme noch ein identischer Prozess bei allen Anbietern. Lassen Sie Produkt, Bescheinigung, Verfügbarkeit und Kosten für Ihren Fall schriftlich bestätigen.

Unterlagen und Prüfung

Aufgrund von Pflichten zur Geldwäschereibekämpfung können Identität, Vertretung, Steueransässigkeit und wirtschaftlich Berechtigte geprüft werden. Die Compliance-Information von PostFinance beschreibt diesen Rahmen. Geben Sie nur aktuelle, korrekte Angaben an und versprechen Sie niemandem eine Kontoeröffnung oder einen Termin ohne schriftliche Bestätigung des Anbieters.

Primärquellen

EasyGov: Schweizer Rechtsformen

KMU-Portal: GmbH, Haftung, Stammkapital und Gründung

PostFinance: Kapitalzahlungskonto

PostFinance: CHF-Geschäftskonto

PostFinance: Geldwäschereiprävention und Compliance

Kurz gesagt

Bei einer Schweizer Gründung sollten zuerst Rechtsform und Eintragungsweg geklärt werden. Danach bestätigt die gewählte Bank oder der gewählte Anbieter schriftlich die konkreten Anforderungen für Kapitalzahlung und Kundenprüfung. Für eine GmbH nennt das offizielle KMU-Portal mindestens CHF 20 000 vollständig einbezahltes Stammkapital; für eine AG nennt EasyGov mindestens CHF 100 000 Aktienkapital, davon mindestens CHF 50 000 einbezahlt. Produkt, Unterlagen und Annahme sind nicht einheitlich.

Wichtige Punkte

  • Die Rechtsform bestimmt den Rahmen für Kapital und Eintragung.
  • Kapitalzahlungskonto und laufendes Geschäftskonto können unterschiedliche Rollen haben.
  • Die Bank führt ihre eigene Identitäts- und Dokumentenprüfung durch.
  • Aktuelle Unterlagen immer schriftlich beim gewählten Anbieter anfordern.
  • Gründung, Steuerfragen und Bankannahme sind getrennte Entscheidungen.