Hitzewellen in der Schweiz: Was ist über die hitzebedingte Sommerübersterblichkeit bekannt?
Svájcban a hőséghez köthető halálozás 2025-ben országosan 4,5 eset volt 100 000 lakosra vetítve. A leginkább veszélyeztetettek a 75 év felettiek, a nők, a több krónikus betegséggel élők, valamint azok, akik tartósan 24 °C feletti, rosszul hűthető lakásban tartózkodnak. A mérsékelt hőséghez való alkalmazkodás javult, de a szélsőségesen forró napokon továbbra is jelentős a halálozási kockázat.

Was bedeutet die sommerliche Übersterblichkeit?
Die sommerliche Übersterblichkeit (Übersterblichkeit) bezeichnet die Zahl der Todesfälle, die in einem bestimmten Zeitraum über der üblicherweise erwarteten Zahl liegt. Während Hitzewellen ist dieser Anstieg auf die direkten und indirekten Auswirkungen der hohen Temperaturen zurückzuführen.
Hitzebedingte Sterblichkeit (hitzebedingte Sterblichkeit) wird nur selten als eigenständige Todesursache ausgewiesen. Hitze verschlimmert typischerweise bereits bestehende Erkrankungen, insbesondere Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen, und kann zu Dehydrierung und Kreislaufkollaps führen.
Wichtig ist die Unterscheidung: Ein durch Hitze verursachter Hitzschlag ist selten, doch die durch Hitzebelastung verursachte Übersterblichkeit ist statistisch messbar und erheblich.
Wie viele Todesopfer forderte die letzte Hitzewelle in der Schweiz?
In der Schweiz lag die hitzebedingte Sterblichkeitsrate im Jahr 2025 landesweit bei 4,5 Todesfällen pro 100 000 Einwohner. Diese Zahl wird vom National Centre for Climate Services (NCCS) veröffentlicht.
Dabei handelt es sich um einen landesweiten Durchschnitt. Zwischen den Kantonen und Regionen gab es erhebliche Unterschiede, sodass in einzelnen Gebieten sowohl höhere als auch niedrigere Werte verzeichnet wurden.
Die Rate von 4,5 ist für sich genommen schwer einzuordnen. Bezogen auf eine Bevölkerung von rund 9 Millionen verdeutlicht sie, dass Hitze selbst in einem Land mit einem hoch entwickelten Gesundheitssystem ein nicht zu vernachlässigender Faktor für die öffentliche Gesundheit ist.
Was zeigen die vorläufigen europäischen Daten?
Vorläufige europäische Schätzungen gehen im Zusammenhang mit den sommerlichen Hitzewellen 2025 auf kontinentaler Ebene von mehr als 30 000 hitzebedingten zusätzlichen Todesfällen aus. Darauf weist eine von thelocal.ch veröffentlichte Zusammenstellung hin.
Diese Daten sind vorläufig. Die Schätzung der hitzebedingten Sterblichkeit basiert auf statistischen Modellen; die endgültigen Zahlen können sich ändern, sobald die offiziellen Sterbedaten vollständig ausgewertet wurden.
Das europäische Gesamtbild ist deshalb relevant, weil die Schweiz kein Einzelfall ist. Die Hitzewellen, die Süd- und Mitteleuropa getroffen haben, werden durch dieselben atmosphärischen Phänomene verursacht, die auch einzelne Regionen der Schweiz erreichen.
Wer sind laut Statistik die Hauptbetroffenen der Hitze in der Schweiz?
Schweizer Analysen zeigen eindeutig, welche Faktoren das Hitzerisiko erhöhen. Am stärksten gefährdet sind Menschen über 75 Jahre und Frauen.
Zu den weiteren Risikofaktoren zählen:
Mehrere chronische Erkrankungen – Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen und Diabetes.
Niedriger sozioökonomischer Status – weniger Ressourcen für Schutzmaßnahmen (z. B. Kühlung und angemessenen Wohnraum).
Obdachlosigkeit – anhaltende Belastung durch Hitze im Freien.
Raumtemperatur über 24 °C – schlecht abkühlbare Wohnungen lassen dem Körper auch nachts keine Erholung.
Städtischer Wärmeinseleffekt (städtische Wärmeinsel) – bebaute, betonierte Stadtgebiete sind deutlich wärmer als die umliegenden Grünflächen.
Eine anhaltende Raumtemperatur von über 24 °C verdient besondere Aufmerksamkeit. Eine nicht ausreichend lüftbare, aufgeheizte Wohnung kann gefährlich sein, selbst wenn die betroffene Person nicht in die Sonne geht.
Warum sinkt die hitzebedingte Sterblichkeit, obwohl die Sommer immer wärmer werden?
Die Schweizer Daten zeigen, dass eine gewisse Anpassung der Bevölkerung zu beobachten ist – teilweise infolge der kantonalen Hitzeaktionspläne (Hitzeaktionsplan), der Hitzewarnungen und der Information der Bevölkerung.
Diese mit der Anpassung zusammenhängende Verbesserung ist an extrem heissen Tagen jedoch nicht festzustellen. Die Analyse des Zeitraums von 2004 bis 2025 zeigt, dass die bisherigen Schutzmassnahmen an den heissesten Tagen nicht ausreichen, um das Sterberisiko zu senken.
Das ist eine wichtige Botschaft: Auf mässige Hitze können das System und die Bevölkerung reagieren, doch extreme Hitzespitzen stellen weiterhin eine erhebliche Gefahr dar.
Warum ist das für in der Schweiz lebende Ungarn wichtig?
Ein grosser Teil der ungarischen Gemeinschaft in der Schweiz lebt in den Grossstädten – Zürich, Basel, Genf und Bern – sowie in deren Agglomerationen. Genau dort befinden sich die städtischen Wärmeinseln, in denen die Hitzebelastung am stärksten ist.
Ältere ungarische Angehörige, die allein leben, verdienen besondere Aufmerksamkeit. Ein Alter von über 75 Jahren ist der wichtigste Risikofaktor; zudem kann der Zugang zu offiziellen Hitzewarnungen (Hitzewarnung) aufgrund sprachlicher Barrieren erschwert sein.
Auch die Wohnsituation ist ein praktischer Gesichtspunkt. Viele Mietwohnungen – insbesondere in älteren Gebäuden oder Dachwohnungen – lassen sich im Sommer nur schwer kühlen, und Klimaanlagen sind in der Schweiz keineswegs allgemein verbreitet. Eine anhaltende Raumtemperatur von über 24 °C stellt dann ein realistisches Risiko dar.
Wer im Sommer einen älteren Elternteil aus Ungarn besucht oder bei sich aufnimmt, sollte die Hitzesituation in beiden Ländern im Auge behalten, da Hitzewellen häufig gleichzeitig die gesamte Region betreffen.
Die Bedeutung offizieller Schweizer Gesundheitsinformationen
In der Schweiz befassen sich mehrere Bundesinstitutionen mit den gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze. Das National Centre for Climate Services (NCCS) trägt die Daten zur hitzebedingten Sterblichkeit zusammen, während das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gesundheitliche Empfehlungen herausgibt.
Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und MeteoSchweiz geben die Hitzewarnungen heraus, während die Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) die Grundlage für die Sterbestatistiken bilden. In der Public-Health-Forschung spielt auch das Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH) eine Rolle.
Ein wesentlicher Teil der Schutzmassnahmen erfolgt auf kantonaler Ebene. Die Kantone setzen eigene Hitzeaktionspläne (Hitzeaktionsplan) um; beispielsweise veröffentlicht auch der Kanton Sankt Gallen Präventions- und Informationsmaterialien zum Thema Hitze.
Diese kantonale Zuständigkeit bedeutet, dass konkrete Empfehlungen, Warnschwellen und Dienstleistungen je nach Wohnort unterschiedlich sein können. Es empfiehlt sich, die Gesundheitsinformationen des eigenen Kantons zu prüfen.
Grenzen und Interpretation der Daten
Die Zahlen zur hitzebedingten Sterblichkeit sind statistische Schätzungen und keine direkte Zählung der Todesursachen. Die Modelle schliessen aus der Differenz zwischen der erwarteten und der tatsächlichen Sterblichkeit auf die Auswirkungen der Hitze.
Die europäischen und teilweise auch die Schweizer Daten können vorläufig sein. Die endgültigen Werte können sich nach Abschluss der vollständigen Datenverarbeitung noch ändern. Daher sollten die derzeit veröffentlichten Zahlen mit Vorsicht interpretiert werden.
Der nationale Durchschnitt – beispielsweise 4,5 Todesfälle pro 100 000 Einwohner – verdeckt erhebliche regionale Unterschiede. Der Wert eines bestimmten Kantons oder einer Stadt kann deutlich davon abweichen.
Auch die Methodik entwickelt sich weiter, und verschiedene Institutionen können unterschiedliche Berechnungsmethoden anwenden. Daher sind Zahlen aus verschiedenen Quellen nicht immer unmittelbar miteinander vergleichbar.
Quellen
National Centre for Climate Services (NCCS) – hitzebedingte Sterblichkeit
NCCS – die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze in der Schweiz
swissinfo.ch – Hitzewelle und Übersterblichkeit bei älteren Menschen
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Kurz gesagt
In der Schweiz lag die hitzebedingte Sterblichkeitsrate 2025 landesweit bei 4,5 Fällen pro 100 000 Einwohner, mit erheblichen kantonalen und regionalen Unterschieden. Besonders gefährdet sind Menschen über 75, Frauen, chronisch Kranke sowie Personen in Wohnungen, die sich schlecht kühlen lassen; auch die derzeitigen Schutzmassnahmen verringern das Risiko extremer Hitzewellen nicht ausreichend.
Wichtige Punkte
- Achten Sie während Hitzeperioden besonders auf alleinlebende Angehörige über 75 Jahre.
- Kontrollieren Sie die Raumtemperatur, da anhaltende Temperaturen über 24 °C allein bereits ein Gesundheitsrisiko darstellen können.
- Beachten Sie die Hitzewarnungen und Empfehlungen von MeteoSchweiz, BAFU und der Gesundheitsbehörde Ihres Kantons.
- Bei chronischen Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen sowie bei Diabetes ist während Hitzewellen besondere Vorsicht geboten.
- Übertragen Sie den schweizweiten Durchschnitt nicht automatisch auf Ihre Gemeinde oder Ihren Kanton, da die regionalen Unterschiede erheblich sind.
- Interpretieren Sie die hitzebedingten Sterblichkeitsdaten als Schätzungen und berücksichtigen Sie dabei ihre methodischen Einschränkungen.
Häufige Fragen
Wie viele Menschen starben 2025 in der Schweiz an den Folgen der Hitze?
Laut dem National Centre for Climate Services lag die hitzebedingte Sterblichkeitsrate 2025 in der Schweiz landesweit bei 4,5 Todesfällen pro 100 000 Einwohner. Dabei handelt es sich um einen schweizweiten Durchschnitt; in einzelnen Kantonen und Regionen können die Werte davon abweichen.
Wer ist während einer Hitzewelle in der Schweiz besonders gefährdet?
Am stärksten gefährdet sind Menschen über 75 Jahre und Frauen. Besonders hoch kann das Risiko bei mehreren chronischen Erkrankungen, niedrigem sozioökonomischem Status, Obdachlosigkeit oder einer Wohnung sein, die sich schlecht kühlen lässt.
Warum kann Hitze tödlich sein, auch wenn kein Hitzschlag auftritt?
Hitzebedingte Todesfälle werden nur selten als eigenständige Todesursache erfasst. Hohe Temperaturen verschlimmern häufig bestehende Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen und können zudem zu Dehydrierung und Kreislaufkollaps führen.
Warum sind Raumtemperaturen über 24 °C gefährlich?
Eine anhaltende Raumtemperatur über 24 °C verhindert insbesondere in schlecht belüftbaren oder schwer kühlbaren Wohnungen, dass sich der Körper auch nachts ausreichend regeneriert. Dadurch kann eine Hitzebelastung entstehen, selbst wenn sich die betroffene Person nicht in der Sonne aufhält.
Ist die hitzebedingte Sterblichkeit in der Schweiz durch Anpassungsmassnahmen zurückgegangen?
Die Schweizer Daten aus den Jahren 2004 bis 2025 deuten auf eine gewisse Anpassung der Bevölkerung hin, zu der auch Hitzepläne, Hitzewarnungen und Information beitragen können. An den heissesten Tagen erwiesen sich die derzeitigen Schutzmassnahmen jedoch nicht als ausreichend, um das Sterberisiko zu verringern.
Warum ist dieses Thema für in der Schweiz lebende Ungarn besonders wichtig?
Viele in der Schweiz lebende Ungarn wohnen in Grossstädten und deren Agglomerationen, wo der städtische Wärmeinseleffekt die Hitzebelastung verstärken kann. Bei älteren, alleinlebenden ungarischen Angehörigen ist es wegen sprachlicher Barrieren und schwer kühlbarer Wohnungen besonders wichtig, Hitzewarnungen und kantonale Informationen zu beachten.
Wie zuverlässig sind die Daten zur hitzebedingten Sterblichkeit?
Bei diesen Daten handelt es sich um statistische Schätzungen, die aus der Differenz zwischen der erwarteten und der tatsächlich beobachteten Sterblichkeit auf den Einfluss der Hitze schliessen. Vorläufige Werte können sich nach Abschluss der vollständigen Datenanalyse ändern. Zudem sind Zahlen aufgrund unterschiedlicher Methoden der Institutionen nicht immer unmittelbar vergleichbar.
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